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Nordrhein-Westfalen
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Im Herbst 2016 feiert das Land Nordrhein-Westfalen seinen 70. Geburtstag und die von ihr gegründete Nordrhein-Westfalen-Stiftung ihren 30. Geburtstag. Aus diesem Anlass wird ein fotokünstlerisches Portrait NRWs erstellt. Der international bekannte Fotokünstler Horst Wackerbarth reist dafür durch alle Regionen Nordrhein-Westfalens, um mit seiner Roten Couch landestypische Themen, Menschen und Orte, aber auch die Besonderheiten und Eigenarten NRWs in Szene zu setzen.

Das Projekt

Im Herbst 2016 wird das Land Nordrhein-Westfalen 70 Jahre und die von ihr gegründete Nordrhein-Westfalen- Stiftung 30 Jahre alt. Aus diesem Anlass wird ein fotokünstlerisches Portrait NRWs erstellt, das landestypische Themen, Menschen und Orte, aber auch die Besonderheiten und Eigenarten in NRW vorstellt. Der international bekannte Fotokünstler Horst Wackerbarth reist dafür ein Jahr lang durch alle Regionen Nordrhein-Westfalens, um mit seiner Roten Couch besonders typische und besonders markante Orte und Menschen in Szene zu setzen.

Viele dieser Orte sind von der NRW-Stiftung geförderte Natur- und Kulturprojekte.

Die rund 80 bis 100 Motive – Bildwerke und Videos – werden zum Jubiläum im September 2016 im Landtag und im NRW-Forum in Düsseldorf gezeigt. Danach wandert die Fotoausstellung durch Nordrhein-Westfalen, Deutschland und Europa.

Die Rote Couch ist das Markenzeichen des in Düsseldorf lebenden Fotokünstlers Horst Wackerbarth: Seit 1985 tourt er mit ihr durch die USA und Europa. Über 800 Werke hat Wackerbarth mit der Roten Couch bereits geschaffen. Mit dem Fotoportrait „heimat.nrw" schließt sich nun der Kreis: USA, Europa, NRW – die Rote Couch kehrt zu ihrem Ursprung zurück.

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Die NRW-Stiftung

Seit 1986 unterstützt die Nordrhein-Westfalen-Stiftung gemeinnützige Vereine, Verbände und Initiativen, die sich mit Herz und Sachverstand für den Naturschutz und die Heimat- und Kulturpflege einsetzen. Mit dieser thematischen Verbindung ist die NRW-Stiftung bundesweit einzigartig, und nach dem Vorbild des „National Trust" in Großbritannien setzt sie auf eine enge Zusammenarbeit mit ihren ehrenamtlichen Partnern. Rund 2.600 Projekte hat sie seit ihrer Gründung fördern können.

Im Naturschutz liegt ein Schwerpunkt im Erwerb schutzwürdiger Flächen, um gefährdeten Tieren und Pflanzen einen geeigneten Lebensraum zu erhalten. In der Heimat-und Kulturpflege engagiert sich die

NRW-Stiftung etwa für de nkmalgeschützte Mühlen, historische Hofanlagen und Zeugnisse ehemaliger Zechenanlagen.

Ihre Aufgaben finanziert die Nordrhein-Westfalen-Stiftung aus Lotterieerträgen, zunehmend aber auch aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins.


Erfahren Sie mehr unter:
www.nrw-stiftung.de

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Der Künstler

Horst Wackerbarth, Foto- und Videokünstler, lebt in Düsseldorf. Im Zentrum seines Lebens stehen Projekte mit der Roten Couch. Horst Wackerbarth sammelt Menschen. Er sammelt Schicksale. Seit über einem Vierteljahrhundert bereist er die Welt mit seiner Roten Couch, die er in das Lebensumfeld unterschiedlicher Menschen platziert und diese darauf porträtiert; Junge und Alte, Arme und Reiche, Prominente und Unbekannte, Nobelpreisträger und Analphabeten, in der Eiswüste Alaskas und im Regenwald in Südamerika, in den Metropolen Europas …

 

… und den Dörfern Sibiriens. Ziel ist, ein Porträtwerk zu schaffen, eine Galerie der Menschheit. Die Rote Couch ist dabei gemeinsamer Nenner, roter Faden, Bühne, Thron, Kommunikationsplattform zugleich. Die Rote Couch bringt alle Menschen auf Augenhöhe! Bis heute haben über 900 Menschen in 53 Ländern auf der Roten Couch Platz genommen und die universellen Fragen, die Wackerbarth seinen Protagonisten stellt und mit Video aufzeichnet, wurden in 53 Sprachen beantwortet.

 

Die Rote Couch ist ein »work in progress«, eine »never ending story«, sie wird erst mit Wackerbarths Tod enden. Wackerbarths Arbeiten sind in 10 Buch-Monografien veröffentlicht, wurden in mehr als 50 Einzelausstellungen in Museen und Galerien weltweit gezeigt und sind in 13 bedeutende Sammlungen zeitgenössischer Kunst aufgenommen.

Nur eine Couch ist jeweils im Umlauf. Drei Sofas sind verloren gegangen: Eines ist bei einem gewagten Schiffsmanöver in den Pazifik gefallen, eines bei Aufnahmen mit Feuerwehrmännern abgebrannt und eines wurde versehentlich von Arbeitern eines Museums für Sperrmüll gehalten und entsorgt.

Die derzeit amtierende Couch ist seit 1996 im Einsatz und auf ihr haben die meisten Protagonisten Platz genommen. Sie wird in Abständen neu bezogen. Zweimal war eine komplette Restaurierung notwendig, nachdem Löwen und Eisbären sie zerlegt hatten. Die Rote Couch wurde zu einer Bildmarke! »Wackerbarth's Arbeit ist schon jetzt ein Schlüsselwerk der Portraitkunst und vielleicht sogar der Soziologie.«
Freddy Langer, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16. Oktober 2006

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