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Ostwestfalen–Lippe
Kultur, Migration, Integration
Karl Junker, Ghana

14.08.2015

Paul und Samuel Mbir
Schüler
Junkerhaus
Lemgo, Ostwestfalen–Lippe, Deutschland 2015

Zuhause

Paul, 8, Samuel, 9, und ihre Mutter Victoria Mbir, 36, kommen aus Ghana. Nach einer Odyssee über Griechenland, München, und Unna haben sie in Lemgo eine neue Heimat gefunden.

Junkerhaus ist der Name des von Karl Junker erbauten zweistöckigen Fachwerkhauses, das seit seiner Fertigstellung im Jahr 1891 zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt Lemgo zählt. Karl Junker bewohnte das Haus bis zu seinem Tod im Jahre 1912 und arbeitete beständig an der weiteren Ausgestaltung.

Der eigenwillige Künstler gestaltete in jahrelanger Arbeit das Gebäude mit phantasievollen Schnitzereien und schuf auch die Zier- und Einrichtungsgegenstände im Inneren. Dabei gibt es fließende Übergänge zwischen den Möbeln, Einbauten und Wandgestaltungen. Seine Formensprache lässt sich als Vorläufer des Expressionismus, aber auch von Jugendstil und Historismus interpretieren. Das Junkerhaus ist Wohn– und Atelierhaus, Künstlerhaus und Gesamtkunstwerk.

Die NRW–Stiftung finanzierte die Instandsetzung und Restaurierung des Gebäudes.

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