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Sauerland
Naturschutz, Erneuerbare Energien
Roter Milan vs. Windpark

14.01.2016

Jens Brune
Greifvogelexperte
Windpark Haarstrang
Anröchte, Deutschland 2016

RotOr–Milan

Das Erneuerbare–Energien–Gesetz ist zukunftsweisend. Wir zahlen dafür aber, wie für jeden Fortschritt, auch einen Preis: Bio–Gasanlagen führten zu einer Mais–Monokultur, mit der Folge ausgelaugter Böden und der Gefahr der Verunreinigung von Grundwasser.

Der ungebremste Ausbau der Windenergie verändert das Landschaftsbild in NRW komplett. Mit einem Rotor–Durchmesser von bis zu 70 m stellen Windkrafträder für Greifvögel ein unüberwindbares und tödliches Hindernis dar, da sich der Lerneffekt nicht einstellen kann. Der Rotmilan, circa 50 % des Weltbestandes sind in Deutschland angesiedelt, ist einer der planungsrelevanten Vogelarten bei der Errichtung von Windrädern.

Der Greifvogel-Experte Jens Brune kartiert den Bestand der Rotmilane am Haarstrang in Mittelwestfalen. Dort südlich der Westfälischen Bucht, mit Windgeschwindigkeiten von 6 m/s im Jahresdurchschnitt, sind die Bedingungen für Windkraft als Energiequelle ideal.

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