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Landwirtschaft, Generationsbetrieb
Hofverkauf

12.08.2006

Mutter Adele und Sohn Johannes Ophey
Landwirte
Kessel, Goch, Deutschland 2006
Aus der Serie »Goch – Portrait einer Kleinstadt«

»Glücklich bin ich, wenn das Gemüse wächst«

Johannes Ophey, 38, arbeitet in seinem Traumberuf und gönnt sich als kleines Hobby den Pferdesport.

Was missfällt Ihnen am Leben?

Johannes Ophey: Ja, schlecht finde ich, sehr schlecht finde ich wie die Politiker über uns regieren. Da rege ich mich jeden Tag drüber auf. Da die Menschlichkeit und die Gerechtigkeit in den Hintergrund gestellt wird. Das ist ein Punkt, wo ich mich sehr drüber aufregen kann.

Was war Ihr bisher interessantestes Erlebnis?

Johannes Ophey: Also ich habe eine schöne Geschichte letzte Woche erlebt. Ich habe im Feld eine Vogelscheuche weggeholt, abends um halb zehn. Da haben die Bürger aus Kessel sofort bei meinen Eltern angerufen und haben gesagt da ist ein Dieb im Feld. Da kamen die von allen Seiten und wollten mich schnappen. Das war für mich eine lustige Geschichte.

Wovor haben Sie Angst?

Johannes Ophey: Meine größte Angst ist, dass unsere Familie auseinander gehen könnte, würde. Weil wir ein Familienbetrieb sind und wir können nur stark sein wenn wir alle zusammen halten.

Was bedeuten Tiere und Pflanzen für Sie?

Johannes Ophey: Leben und leben lassen. Zum Beispiel die Pflanzenwelt ist so: gesunde Pflanzen in unserer Branche mit dem Gemüse, herrlich. Unkraut ist für mich ein Problemprodukt. Und Tierwelt, zum Beispiel des Waldes, Hase, solang der mir nichts tut, tu ich ihm auch nix.

Was erwarten Sie nach dem Tod?

Johannes Ophey: Kann ich ihnen keine Antwort drauf geben. Ich weiß es nicht und ich habe noch keinen getroffen der schon mal tot war.

Haben Sie eine Frage an das Publikum?

Johannes Ophey: Denken Sie über die Ernährung nach. Welche Rolle spielt für sie das Gemüse?