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Westfalen/Sauerland
Naturschutz, Abbildzüchtung
»Taurusrind«

10.01.2016

Matthias Scharf
Landwirt
Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz Soest (ABU)
Klostermersch Lippeaue
Lippstadt–Benninghausen, Deutschland 2016

Abbildzüchtung

Die Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz Soest (ABU) betreibt im Naturschutzgebiet Lippeaue das Abbildzüchtungs-Projekt »Taurus-Rinder«.

So wie in den Höhlenzeichnungen der ersten Menschen dargestellt, sollen Rinder zum 1627 ausgestorbenen Auerochsen zurückgezüchtet werden und die Landschaft der Lippeaue pflegen. Seit 1996 werden Heckrinder mit alten und ursprünglichen Rinderrassen, wie dem italienischen Chianina-Rind, wegen Größe und Hörnerform, dem spanischen Sayaguesa-Rind, aufgrund von Farbe und Hörnerform, gekreuzt. Im Gegensatz zum Heckrind, das aus einem frühen Abbildzüchtungs-Versuch hervorging und als wenig Auerochsen-ähnlich gilt, soll die Züchtung zum Taurus-Rind ein großes, hochbeiniges Rind mit nach vorne geschwungenen Hörnern neben der vorhandenen Wildfarbe hervorbringen.

Die NRW-Stiftung hat in den Lippeauen großräumig Flächen erworben und stellt Mittel für deren Schutz-, Pflege- und Entwicklung zur Verfügung. Ziel ist der Erhalt und die Wiederherstellung der Auenlandschaft.

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